Missionsreise
  • Beitrags-Kategorie:Mission / Namibia
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“Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der Herr, Gedanken des Friedens
und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.”

Liebe Familie, liebe Freunde,

so gehen wir mit Zuversicht in diesem neuen Jahr hinein mit der Gewissheit, dass unser Gott uns eine Zukunft und Hoffnung durch Jesus Christus verheißen hat.

In Namibia sind die Lebenseinschränkungen zur Zeit nicht so streng wie in Deutschland, obwohl täglich Covid-Infektionen und Todesfälle zu berichten sind. Wir sind dankbar, dass Justin am 26. Januar in die 2. Klasse gehen darf. Gemeinden und Bibelschulen dürfen sich mit Maskenpflicht und genug Abstand versammeln. Es war uns eine große Freude, dass unsere Besucher Dennis und Evelyn aus Pforzheim im November tatsächlich kommen konnten. Wir haben sie gebeten, ihre Eindrücke und Erlebnisse für unseren Rundbrief zu schreiben und dazu ein paar Fotos zu zeigen. 

Wir hoffen, dass ihr dadurch mit Namibiafieber angesteckt werden und dass wir bald Anmeldungen haben werden für den nächsten Besucher!!

BERICHT VON EVELYN & DENNIS

Im November 2020 entschieden wir als Ehepaar uns einer gemeinsamen Missionsreise mit unserem Pastor Daniel Exler und unserem Missionar Udo Wahl anzuschließen – eine wunderbare Entscheidung, die zu einer sehr bereichernden Erfahrung führte. Nach einer insgesamt 20-stündigen Reise kamen wir am Mittwochabend in Ondangwa an – unser erster Zielort im Norden des Landes.

Dort verbrachten wir gemeinsam die nächsten fünf Tage. Im Mittelpunkt unseres Besuchs stand die Bibelschulabschlussfeier. Dort durften Daniel und ich den Bibelschülern an ihrem allerletzten Unterrichtstag durch Lehre und persönliche prophetische Worte dienen, während Dennis und Udo im Büro noch einige vorbereitende Tätigkeiten erledigten. 

Am Freitagabend durften wir beim internen Abschluss-Grillfest der Bibelschüler dabei sein und am Samstag die spannende und wundervolle Abschlussfeier miterleben. Es war schön, die Leiter und die Bibelschüler kennenzulernen und vor allem mitzuerleben, wie die Kinder – trotz der Armut, in der sie lebten – offensichtlich fröhlich und glücklich waren. 

Am Tag vor unserer Abreise besuchten wir die Gemeinde eines ehemaligen Bibelschülers, der mittlerweile selbst Pastor ist und bereits acht Gemeinden gegründet hat – wie schön, was für eine tolle Arbeit in Namibia entstanden ist und wie Gott weiter Sein Reich baut!

Die kommenden beiden Tage verbracht wir gemeinsam im bekannten Etosha-Nationalpark. Es war atemberaubend, die Tiere wie Löwen, Elefanten, Giraffen und viele weitere in ihrer natürlichen Lebensumgebung hautnah zu sehen und erleben zu dürfen.

Dies war ein absolutes Highlight aller Reisen, die Dennis und ich bisher unternommen hatten. Die nächsten sechs Tage verbracht wir getrennt von Udo und Daniel. Während die beiden weiter in den Norden fuhren, um eine weitere Bibelschule zu besuchen, den Bibelschülern zu dienen und an deren Abschlussfeier teilzunehmen, fuhren Dennis und ich nach Swakopmund zu Kathleen und Justin – direkt ans Meer. Wir wurden sehr herzlich aufgenommen und genossen die Zeit mit den beiden.

Wir verbrachten wunderschöne Tage zu zweit, unternahmen spannende Ausflüge (z.B. gingen wir in der Wüste Quad fahren, machten eine Delfintour, …) und verbrachten einen schönen Tag gemeinsam mit Justin im Kino und beim Eis-Essen. Swakopmund ist eine äußerst schöne Stadt und definitiv einen Besuch wert. Die letzten beiden Tage unserer Reise verbrachten wir dann wieder gemeinsam als Gruppe in der Hauptstadt des Landes, in Windhuk. Dort besuchten wir unter anderen eine an HIV erkrankte Mutter mit ihren Kindern in einem der ärmsten Gebiete des Landes. Es war erschütternd zu sehen, in welchen Umständen die Menschen dort leben. Doch gleichzeitig war es auch sehr berührend und ermutigend zu sehen, wie unsere Geschwister mit aller Kraft an Jesus festhalten und mit welcher Hingabe und Freude sie Ihm dienen und Sein Königreich bauen. Insgesamt war die Reise nach Namibia für uns beide eine wundervolle Erfahrung und eine super Mischung aus Mission und Urlaub. Wir sind sehr dankbar für diese wunderbare Zeit und freuen uns auf unseren nächsten Besuch.

GEBETSANLIEGEN

  • Für die neue Bibelschulklassen in Otjiwarongo und Outjo. Leider konnte unser ehemalige Student, Junius, letztes Jahr wegen Covid nicht wie geplant seine Bibelschularbeit dort anfangen. Jetzt hoffen und beten wir, dass er ohne Hindernisse in diesen Monat seine ersten Teilzeitstudenten unterrichten kann.

  • Für ein Durchbruch für die Bibelschule die letztes Jahr in Mariental angefangen hat. Leider sind die Studenten immer weniger geworden und es scheint, dass die Christen in dieser Gegend durch falsche unbiblische Lehre meinen, dass sie die biblische Lehre nicht brauchen. Bitte betet, dass Gottes Wort in den Gemeinden wieder gepredigt wird und dass junge Menschen nicht durch Wohlstands und Heilungslehren und Propheten sich vom Wort Gottes abwenden.

Mit herzlichen Dank an allen die Spenden, beten und uns ermutigen.

Kathleen & Udo mit Justin