Missionsnews Juni

Missionsnews Juni

Anführungszeichen

Der Apostel schreibt: Ich empfehle euch ausdrücklich unsere Schwester Phöbe, Diakonin der Gemeinde in Kenchreä. Nehmt sie im Namen des Herrn auf, wie es für Menschen, die Gott geheiligt hat, selbstverständlich ist, und steht ihr in jeder Sache bei, in der sie euch braucht! Auch sie ist vielen – nicht zuletzt mir selbst – eine große Stütze gewesen. 

Anführungszeichen

Liebe Missionsfreunde!
Wie der Bibelvers andeutet, gab es auch schon zu den Apostels Zeiten starke Powerfrauen, die in der Bibel gelobt und empfohlen wurden. Jedoch brauchte es auch einen Push für so manche, sie voll ernst zu nehmen und zu unterstützen. Das steht

fest: jeder der im Dienst ist, braucht gleicherweise auch den Support von Gemeinden sowie Missionsfreunden, um erfolgreich weiter machen zu können. So berichten uns diesmal 2 gesalbte Frauen aus unserem Missionswerk über ihren Einsatz in unseren Missionsfeldern.

UKRAINE

Anna ist Dozentin in Kiev, und treue Mitarbeiterin der Siloam Gemeinde, Kiev. Sie gehört zu den 30% der Gemeinde, die noch geblieben sind. Ihr Vater ist einer der Leiter; er ist voller Glaube und Hoffnung für die Gemeinde. Hunderte aus der Umgebung konnten durch Lebensmittelhilfe in der Krise schon geholfen werden. Gleichzeitig finden Dutzende zum Glauben, und werden jetzt in Jüngerschaft geführt. Anna war für ca. 4 Wochen in den Westen geflohen, entschied sich dann aber doch, ihrem Vater und der Gemeinde zur Seite zu stehen, denn es gibt mehr für das Reich Gottes zu tun als je zuvor. Anna inspiriert auch jeden Tag die Beter im Frühgebet für Ukraine (online). Ihre Freude im Herrn ist ansteckend.

Renuka berichtet von

INDIEN

Zum Ostersonntag kam ich im Staat C.G., wo ich in der überfüllten Versammlung der Philadelphia Gemeinde (ROJ) diente. Die Menschen wurden stark berührt und durch das Wort Gottes inspiriert, ein Zeuge für Jesus zu sein.

Gebet für das neue Gebäude

Im Hinterland besuchte ich zwei Dorfgemeinden, die eigenständig Gebäude für ihre Gemeinde gebaut hatten. Eine dritte Kirche befindet sich noch im Bau in einem weiteren Dorf. Nach den Treffen bezeugten einige, wie sie durch den Dienst von Rücken – & Knieschmerzen, Fieber, u.a. geheilt wurden.

Renuka predigt


Dann führte die Reise in den Norden, wo ich in unserer ersten ROJ Gemeinde predigen und für viele Menschen beten konnte. Es waren so viele neue Gesichter und auch neue Leiter, die alle hungrig sind und geistlich wachsen wollen. Viele Menschen haben mir gedankt, weil sie gerade das Wort bekommen hatten, was sie brauchten.
Die Berichte 20 ROJ Pastoren im Regionaltreffen waren Grund zur Freude. Eine Reihe von Pastoren bezeugten Gottes Versorgung auch während des Lockdowns, und wie treu Gott jeder Not begegnet. Er hatte ihnen den Weg geebnet, damit sie viele neue Menschen zum Glauben führen konnten.
Ein Pastor erzählte, wie sie sich in einer Grundschule trafen, die jedoch wegen Corona geschlossen wurde. Sie suchten vergeblich nach einem Saal für die Gottesdienste, bis plötzlich die Schule selbst sich meldete und sie eindrücklich einlud, wieder Gottesdienste in der Schule abzuhalten.
Einer unserer jungen Pastoren hat geheiratet: er ist gesegnet mit einer wunderbaren, tüchtigen Frau – ein Geschenk für die neue Gemeindegründung dort.
Die Tochter des Regionalleiters wollte zum Weiterstudium nach Kanada, was jedoch enorm viel Geld für College-Gebühren kostet. Zuerst hatte er eine große Summe im Reich Gottes eingesetzt und der Herr segnete ihn auf erstaunliche Weise.
In Mitten der Verfolgung wächst die Gemeinde Jesu und ist aktiv. Die Menschen nehmen Jesus an, nehmen die Taufe in Anspruch und werden den Gemeinden hinzugefügt.
Sehr schön war es, die Kinder der Tagesstätte in Agra zu sehen, sowie die Hingabe unsrer Mitarbeiter. Auch von den anderen Orten gab es tolle Aktivitäten und Fortschritte der Kinderprojekte. Die Bibelschule hat noch vor meiner Ankunft den Theorie-block abgeschlossen, und sind jetzt zum Praktikum in den einzelnen Gemeinden bis Oktober.
Ich freue mich, dass ich ein Segen sein konnte, aber noch viel mehr von den Geschwistern gesegnet wurde.

Erika berichtet von

NAMIBIA

Bei Ankunft in Namibia aus Uganda stellte ich fest, dass ich in einem „anderen Afrika“ war. Es gibt viel unberührte Natur und kaum Menschen zu sehen waren. Die Landschaft auf der einen Seite trocken und wüst, auf der anderen Seite grün, da es Regenzeit war und doch heiß. Ich staunte über die Struktur und die verschiedene Völkergruppen des Landes.
Die größte Bevölkerungsgruppe bilden mit knapp 50% die Ovambos, gefolgt von den Okavangos mit 9%, den Herero und Damara mit 7%, den Weißen mit 6%, den Nama mit 5%. Schlusslicht bilden die Buschmänner/San mit 3% und die Tswana mit 0,5%.
Von Windhoek ging es zuerst Richtung Norden, wo ich mich für 10 Tage der Missionsreise von Ralph, Renuka und Udo anschloss. Es ist faszinierend, wie ehemalige Bibelschüler unsrer Mission das Gelernte in die Praxis umsetzen. Siehe Missionsnews März 2022 (Bericht von Ralph Glöckner). 
Dann bekam ich Einblick in die Arbeit von Udo und Kathleen Wahl in Swakopmund, durfte die Bibelschule besuchen und im Unterricht von Udo Wahl lauschen. Es war sehr schön zu sehen, wie hungrig die Leute nach dem Wort Gottes sind.

Erika unterrichtet in Odangwa

Dann ging es nach Windhoek zu Pastor J.P. Augusto und Rina, um teil der evangelistischen Aktionen zu sein. Beide waren einst Bibelschüler von Udo Wahl und gründeten die Gemeinde „Hakahana Christian Church“ in einem Armutsviertel.  Es ist begeisternd persönlich zu erleben, wie sich das Reich Gottes multipliziert.

Verteilung von Mahlzeiten an Kinder

Die Gemeinde bietet eine Suppenküche für hilfebedürftige Kinder an. Zuerst gibt es eine kindergerechte Andacht mit viel singen und Gebet. Anschließend wurde eine frisch gekochte Mahlzeit verteilt. 
An zwei Abenden wurde ein „Jesus-Film“ im Viertel ausgestrahlt. Anschließend wurde die gute Botschaft gepredigt und zu einem Aufruf zur Umkehr eingeladen. Viele Menschen nahmen Jesus als ihren Herrn und Erretter an. Ebenso empfingen diese Gebete für Heilung und Befreiung. 
Auch besuchten wir ein Gefängnis in Gobabis. Hier sangen wir Lobpreislieder, auch das Tanzen hatte nicht gefehlt. Anschließend wurde die gute Botschaft gepredigt. Erneut fanden Leute zum Glauben. 
Auf diesem Missionseinsatz durfte ich staunen, wie durch die Hingabe von Udo & Kathleen Wahl sich das Reich Gottes wächst, wie Schüler zu Lehrer wurden und erneut weitere vertrauenswürdige Schüler ausbilden. Gott hat für jeden Einzelnen einen Platz in seinem Reich vorgesehen.

Erika mit Kindern

Ich möchte dich ermutigen:
Mache einen Missionseinsatz und setze die von Gott gegebene Gaben und Fähigkeiten ein und staune, wie Er diese multipliziert.

Aktiv mitwirken & Beten

Werde ein Teil der Missionsfamilie. Deine Spende oder Patenschaft ist eine gute Investition.

• Kinder in der Tagesstätte in Indien, die auf ein Stipendium für den Schulbesuch warten.
• Junge Leute in der Ausbildung (Namibia & Indien) für den christlichen Dienst und Leiterschaft
• Unterstütze einen Gemeindegründer – die Familie & die Gemeinde.

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