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Anstehende Veranstaltungen

JULI 2020

AKTUELLES AUS INDIEN

Liebe Freunde, liebe Missionspartner,

herzlichen Dank an Jeden, der auf unseren Hilferuf für Indien eingegangen ist und gespendet hat. Für alle war und ist dieses Jahr eine Krise und doch auch eine Chance zugleich. Inmitten von eigenen Nöten vergessen wir unsere Nächsten nicht, denen wir auf die eine oder andere Art helfen können.

Unsere Geschwister in Indien sind gleich seit dem totalen Lockdown Ende März in Indien aktiv geworden. Leiter der größeren ROJ Gemeinden konnten ihre Ressourcen nutzen, um täglich Online­Gottesdienste zu streamen. So blieben die „eingesperrten“ Familien im Gebet und Glauben ermutigt. Zudem haben sie mit Polizeigenehmigung Essen, bzw. Lebensmittel an die Ärmsten verteilt.

Der Missionar Paulus hat sich stark für die globale Gemeinschaft von Christen eingesetzt. Er ermutigt: „Nehmt Anteil an den Nöten der Gläubigen und helft ihnen!“, und weiter „Vergesst auch nicht, Gutes zu tun und mit anderen zu teilen! Denn solche Opfer gefallen Gott.“ – Römer 12, 13 | Hebräer 13, 16

ERFOLGREICHE SOFORTHILFE

Wir konnten durch den Spendenaufruf zur „Soforthilfe“ bisher über 3 Monate lang mehr als 46 Pastoren und Gemeindegründer finanziell helfen, damit sie das Nötigste zum Überleben haben. Zudem wurden weitere 5 Familien in den meisten unsrer Gemeinden, die am schlimmsten getroffen sind, mit einer Ration durch den Monat geholfen. Die Hilfe ging so an 375 Familien.

Heute möchten wir einige Zeugnisse und Bilder mit euch teilen:

REGION – DELHI

Jagpatis Familie lebt in Delhi. Sie arbeitet als Putzfrau und ihr Mann als Hilfsarbeiter. Durch den Lockdown verloren sie beide ihre Arbeit. Bald waren die Vorräte aufgebraucht und jeder andere verweigerte Hilfe. In ihrer Hoffnungslosigkeit kam Gottes Hilfe, als Pastor Mulesh sie anrief, um ihnen eine Ration zu bringen. Sie waren überglücklich und dankbar.

 

Mahesh Kumar wohnt im Stadtteil Chandervihar. Als Rikscha-Fahrer gab es mit dem Lockdown keine Fahrgäste mehr. Und somit auch kein Essen, das er von dem Verdienst am Abend nach Hause bringt. Ohne Ersparnisse mussten sie hungern. Doch der Pastor sah die Not und brachte Hilfe.

 

REGION – JAGDALPUR

Sangeeta Dass arbeitete in einer Druckerei. So konnte sie für ihren bettlägerigen Vater und ihre junge Schwester sorgen. Nach 2 Monaten ohne Arbeit gab es nichts mehr und sie betete zu Jesus, den sie erst dieses Jahr kennenlernte. Sie war nicht wenig überrascht über die Hilfe.

Ein Pastor, Maya Masih, der 2 Gemeinden pioniert hatte, wurde im hohen Alter durch einen gläubigen Geschäftsmann finanziell versorgt.
Doch jetzt musste der sein Geschäft schließen und somit die Altersversorgung für Ps.Maya. Unsere Hilfe zeigte ihm, wie treu Gott zu ihm ist.

REGION – SEONI

Usha und ihr Mann von Jantanagar arbeiten als Tagelöhner.

Jetzt nachdem beide keine Arbeit mehr fanden, machten sie Schulden um zu überleben. Doch alle Angst und Sorge um die Zukunft waren weggeweht, als sie wider Erwarten die Soforthilfe bekamen.
Shantiraj, ein Arbeiter in Banjaritola, hatte seit 3 Monate nichts mehr für seine junge Familie. Nun wandte er sich mit Gebet und Fasten zum Herrn. Noch in der gleichen Woche kam der Pastor mit einer Ration Lebensmittel. Ein großer Dank an die Spender.

Wir suchen DICH!
Ob Dauerspender oder einmaliger Spender – Deine Spende zählt!

Wofür spendest Du?
• Unterstützung der Bibelschulleiter mit ihren Familien
• Unterrichtsmaterial
• Unterstützung der Bedürftigen
• Verschiedene Projekte im Zusammenhang mit der Mission

Du kannst uns aus finanziellen oder anderen Gründen nicht unterstützen? – Kein Problem!

Empfiehl uns weiter -> Vielleicht kann jemand anders spenden.

Vielen Dank für deine Unterstützung!

GEBETSANLIEGEN

• Zulassung von Gottesdiensten
• Eröffnung der Schulen
• Stärkung der Gläubigen, Arbeit und Versorgung

Für diesen Sommer war eigentlich wieder eine Reise nach Indien geplant. Ralph wäre im Juli geflogen, um fortbildende Schulungen für die Mitarbeiter durchzuführen. Dann sollte die ganze Familie im August nachkom

men. Leider sind bis heute keine Flüge nach Indien möglich. Auch Renuka wollte schon im Mai Zeit mit ihren Eltern verbringen. Die persönliche Gegenwart ist wichtig und wir lernen es neu schätzen. Wir hoffen, dass das Reisen bis zur nächsten Konferenz Ende Oktober möglich sein wird.

Ralph und Renuka Glöckner


Wir danken euch für eure freiwilligen Spenden